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Alle Ereignisse und Feten rund um
das Volleyballgeschehen ...
29.08.2011 - Reisebericht Trassenheide -
"It´s not your
TAIme, it´s MAI TAIme"
Der Spruch stand wohl über allem in diesen Tagen am Ostseestrand von
Trassenheide. Am Abend pünktlichst 21 Uhr marschierten die
Neukircher Volleyballer zu höchstem Mai-Tai-Genuss in die Strandbar
an der Trassenheider Promenade ein. Am Vormittag hieß das beliebte
Getränk dann "Cappuccino mit Streusel" - drei mal Augenzwinkern und
wurde undercover im Thermobecher mit Strohhalm gereicht. ;-) ...
Nein, Spaß beiseite.
Angefangen hat alles am Freitagabend: Ein kurzweiliger Besuch beim
Sommernachtsfest an der Konzertmuschel in Trassenheide sollte es
werden. Dazu auch kein trockener. Deshalb flog man zu gegebener Zeit
in der nicht weit entfernt gelegenen Strandbar ein. Ein jeder
bestellte ein Getränk (Howard würde sagen: "Gutruäng") seiner Wahl.
Sportfreund Bens entschied sich für einen Mai Tai. "Ist der für
dich?", murmelte der Barkeeper. Ein kurzes Nicken reichte aus und
DAS Getränk des Urlaubs war gekürt. Noch viele sollten in den Genuss
jener einzigartigen Mischung, bei der Fruchtsaft ein nie gesehenes
Fremdwort war, kommen. Selbst der ebenso hoch gehandelte
Erdbeer-Daiquiri konnte ihm nicht den Rang ablaufen. Unsere
Anwesenheit hat die Barbetreiber mit Sicherheit für den verregneten
Sommer entschädigt. Das waren aber auch tolle Cocktails.
Alle beide waren selbstverständlich ohne Schweinefleisch - anders
beim morgendlichen Mahl die Wurst, der Käse, die Marmelade, der
Honig, sowie die Tischtennisplatte, der Sand am Strand, und, und und
... "Omar, komm´ her, Emre hiergeblieben" hallte es beim Frühstück
durch die Kante. Warum gab´s eigentlich Schweinesteak am
Grillbuffet?
Wie dem auch sei: Das Wetter spielte mit. Machten die
Schlechtwetterfronten einen Bogen um Trassenheide oder befanden sich
die Neukircher Volleyballer im Auge des wütenden Sturms? Niemand
weiß es so genau. Hauptsache es war trocken. Gesportelt haben wir
natürlich auch. Muss man ja auch, wenn Wolfgang Hoppe und Ulli
Wegener in unmittelbarer Nähe residieren und ihre Athleten zu
Höchstleistungen puschen, sowie darüber hinaus Heike Drechsler
nur wenige Meter von unseren Strandmuscheln entfernt einen
Spaziergang absolviert. Beachvolleyball gespielt wurde in den
Kategorien "triple deep dirty" und "triple deep nasty". Das heißt:
Ohne Geradeausschlagen, ohne Augen im Kopf und mit Wiener Würtst´l
auf dem Feld - Netzroller und Angriffsbagger auf die
Grundlinie vorprogrammiert. Das Spiel ging bis 13:14. Dann kamen die
Russen.
Nachdem Beachsherpa Jasper (O-Ton: "Geh´ mal nicht so nahe weg")
wieder alle Strandmuscheln und die leeren Flaschen der Kaltgetränte
in seinem Köcher verstaut hatte, ging´s zurück in die Unterkunft.
Bei ohrenbetäubendem Biolärm aß man zu Abend und freute sich, dass
man sich rechtzeitig zum Start der Kinderdisco auf den Weg in die
Stradbar gemacht hatte. Jetzt stand nur noch ein Getränk auf der
Karte ...
Die große Ernüchterung folgte dann erst auf der Heimreise. Bei
Burgerking in Berlin-Hellersdorf reagierte das Tresenpersonal nur
mit großen Augen auf die Bestellung der Neukircher: "Ich hätte gern
einen Rotbarsch-Wrap, den Backfisch-Burger und einen großen Mai Tai
to go zum hier trinken ...
Am Ostseestrand weilten: Anne und Marcus, Mandy, Dana, Lars,
Beachsherpa Jasper, El presidente, die vier Meibarts, die vier
Deneckes, Flingo-Philipp, Mai-Tai-Daniel, Mai-Tai-Lutz, sowie die
Betreuer Sylke und Christian ;-)
05.
bis 07.08.2011 - Pepsi-Cup Angermünde -
"All my friends know the low rider!"
Am Freitag, den 05. August 2011 entsendete der SV Valtenberg neun
seiner unerschrockensten Mitglieder unter dem Namen „Sechs on Fire“
zum Pepsi-Cup nach Angermünde an den Wolletzsee. Trotz der
verheerendsten Wetteraussichten für dieses Wochenende blieben die
Protagonisten standhaft, rechneten aber mit dem Schlimmsten!
Gegen 18:30 Uhr erreichte Team 1 (Dani, Sylke, Philipp, Mandy und
Anja) den Zeltplatz. Doch statt Imprägnierspray und Regencapes
sollte die Sonnencreme beim Zeltaufbau zum Einsatz kommen. Nach
getaner Arbeit rissen wir uns die Kleider vom Leib, nahmen ein
ausgiebiges Bad und genossen den Sonnenuntergang umrandet von der
traumhaften Kulisse des Strandbades. Wenige Minuten später erreichte
auch Team 2 (Steffen, Mareen, Carsten und Robert) unsere Basis und
komplettierte sie mit Pavillon, Luftmatratzen und Pepsi-Cola
(wirklich? /Anm. d. Red.). Einem illustren Abend stand nichts mehr
im Wege.
Für das gewisse Gefühl von Freiheit sorgte der vorzügliche
Cuba...ganz recht: Libre! ...zubereitet von einem der Versiertesten
auf seinem Gebiet: Philipp B., sowie ein grandioser Sternenhimmel,
der eigentlich gar nicht zu sehen sein sollte! Mit einem flauen
Gefühl im Magen schliefen wir ein, wohl wissend, dass die 15 Liter
Regen ja irgendwann einmal fallen müssten.
Drei Stunden Schlaf dürften doch reichen, meinte zumindest
Intendantin Bunk, als sie gegen 7:00 Uhr morgens eine erheiternde
Diskussion mit Robert P. einleitete. Die Gruppe quälte sich von
ihren Luftmatratzen und musste mit Erschrecken feststellen, dass es
nicht regnete! Nach einem Sprung in den Wolletzsee und einem
leckeren Frühstück konnten wir sogar von unserer langbeinigen
Sportbekleidung absehen. Dass die Sonnencreme tatsächlich an diesem
Tag noch ununterbrochen zum Einsatz käme, hatte dennoch keiner für
möglich gehalten! Nachdem sich alle 16 Mannschaften zur
Turnier-Eröffnung eingefunden hatten, gab der Vereinsvorsitzende des
VC Angermünde grünes Licht für das sandige Spektakel und der SVV
zeigte gleich im ersten Spiel, dass er nicht nur auf Parkettboden
und im nüchternen Zustand grandios agieren kann. Carsten "Die Krake
mit dem Kamelarsch" Nitsche brachte die gegnerischen Mittelblocker
reihenweise zur Verzweiflung, aber auch eine Frau zum Weinen und
eine um ihre Sonnenbrille. Mareen und Mandy unsere Aufschlags- und
Angriffsköniginnen zerschmetterten jeden kläglichen Versuch eines
Spielaufbaus unserer Gegner. Robert stellte indes fest, dass auch
aus 20 cm Höhe gestellte Pässe von Angriffsmaschine Philipp im
ersten Drittel des gegnerischen Feldes versenkt werden. Sylke und
Dani schwebten grazil und begleitet von meiner lieblichen
Scotch-Stimme über den sandigen Untergrund des Vier-Felder-Areals.
Unser El Presidente machte seinem Namen alle Ehre und sorgte rund um
die Uhr für Ordnung und Disziplin. So vernaschten wir über acht
Spiele einen Gegner nach dem anderen und erreichten das Finale trotz
der teilweise auftretenden schweren Lachkrämpfe und den gefühlten
40°C im nicht vorhandenen Schatten.
Doch unsere Erfolgssträhne sollte ein jähes Ende finden. Die
Emotionslosigkeit unserer Gegner, der Gastgeber-Mannschaft „Brüste
raus! Es ist Sommer!“, versetzte uns in einen derartig narkotischen
Zustand, aus dem uns selbst die grandiosen Fangesänge der
Drachenbootsmänner nicht verholfen, sodass uns der Sieg leider -
wenn auch nicht kampflos - durch die Finger glitt. Zunächst
paralysiert von dieser Niederlage besannen wir uns rasch unserer
frohen Gemüter und begaben uns in ein Abenteuer der besonderen Art:
Duschen auf einem nahegelegen Zeltplatz aus Erichs Zeiten!
Nassmachen, Raustreten, Einseifen, wieder Eintreten war die Devise!
Aber immer noch besser als der Gestank von Iltis, ach was sag ich:
totem Iltis…totem räudigen Iltis… drei Tage totem räudigen Iltis!
Nachdem wir der Strandparty einen Besuch abstatteten und dabei
zusahen wie unser Startgeld in Form von pyrotechnischen Erzeugnissen
in die Luft gejagt wurde, zogen wir uns erschöpft aber glücklich mit
unserem Pokal in unsere Gefilde zurück und vernichteten das letzte
Vitamin B. Mit Pepsi-Cola versteht sich!
Am nächsten Morgen strichen wir unsere Segel und begaben uns
schweren Herzens auf den Heimweg, wohl wissend, dass wir die
Erlebnisse dieser zwei Tage so schnell nicht vergessen werden! In
diesem Sinne, verabschiede ich mich mit einem weinerlichen Cheerio
und sage: Es kommt nicht auf die Länge an, sondern auf die Anzahl!
Danke, Freunde! Es war mir eine Ehre! Eure Sonne.
30.12.2009 - 03.01.2010 -
Eine Reise nach Trasse
- auch im Winter große Klasse!
Am 30.12.09 machte sich eine kleine Vertretung des SVV auf den Weg,
um an der Stätte unseres alljährlichen "Trainingslagers" den
Jahreswechsel zu begehen. Zwar gibt es im Winter in Trassenheide
keine Strand-Mumus, Beachvolleyballfelder und geplatzten ..., dafür
mangelte es aber nicht an diversen anderen interessanten Dingen und
vor allem Erkenntnissen.
Aber der Reihe nach:
Der erste Weg führte uns, unter Ausnutzung der restlichen 5 %
Tageslicht, zum Strand, wo wir - wie könnte es auch anders sein -
bei gefühlter Windstärke 10 die erste Sektflasche geknackt haben.
Als nächstes ging es zum Abendessen, wo wir im Separée sitzend die
vorläufige und eigentlich fast endgültige Sondierung vornahmen. Man
möge vielleicht glauben, Diana und Saskia hätten im Ergebnis dieser
Maßnahme ihrer Räumlichkeiten als Gemeinschafts- und
Belustigungszimmer angeboten, aber nein: die Beiden sind wirklich
und ohne Hintergedanken so großzügig. Vielen Dank noch einmal an
dieser Stelle! Den (vermutlich) letzten Programmpunkt des Abends
absolvierten wir im o. g. Sammel-Appartement bei Gesellschaftsspiel
und Glühwein. Zum Glück hatten wir einen Ingenieur in unseren
Reihen, der die fachgerechte Erhitzung dieses Getränks im Bad
überwachte und uns eine Einführung in die richtige Einschank-Technik
gab. Mit entsprechend gelockerter Zunge lieferten wir uns das erste
ausgiebige Tabu-Duell, von denen im weiteren Verlauf des Urlaubs
noch einige folgen sollten.
Nach der ersten Nacht
am Meer und einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg
nach Koserow um in den berühmten Salzhütten die noch berühmtere
Fischsuppe im Brotlaib zu genießen. Diesmal war das Restaurant zwar
nicht wie bereits mehrfach in der Vergangenheit niedergebrannt, aber
aufgrund der Winterpause erhielten wir keinen Einlass.
Tröstlicherweise köchelte eine fast ebenso leckere Fischsuppe in
einem Kessel nahe der Seebrücke vor sich hin. Nach diesem kurzen
Abstecher legten wir uns ein wenig aufs Ohr um fit für die
Silvesternacht zu sein. Viel zu spät (nur 2 h vor
Veranstaltungsbeginn) begannen wir mit dem Aufrüschen im
Gemeinschaftszimmer und ließen schon mal probeweise die Sektkorken
knallen. In dieser entspannten und intimen Atmosphäre besprachen wir
dann unter anderem Themen, die mit dem allseits beliebten Spiel vom
Vorabend rein gar nichts zu tun hatten und so manchem weniger
detail-interessierten und unfreiwilligen Zuhörer die Schamesröte ins
Gesicht trieben. Nachdem wir besprochen hatten, was einfach mal
gesagt werden musste, bewältigten wir geschlossen die 50 m zum
Restaurant. Hätte der Zeremonienmeister aufgrund unserer
styling-bedingten Verspätung nicht schon Feierabend gehabt, wären
wir wie folgt angekündigt worden:
"Ladies and gentlemen, please welcome
the best-educated Tanzpaar,
the most elegant Anwalt,
the most impressive Dekolleté,
the most hyperactive Hund,
the most sensible Kids,
the most professional Visagistin and
the most beautiful Hochsteckfrisur."
Unser Einmarsch ging allerdings fast völlig unter, denn die anderen
Gäste hatten sich schon allesamt über das reichhaltige Gala-Buffet
hergemacht, welches wirklich für jeden Gaumen etwas bot. Besonders
der Nachtisch war einfach ein Gedicht. Einen Nachteil hatte der
Festschmaus allerdings: da wir total vollgestopft waren, konnten wir
kaum noch Sekt nachschütten und so kamen wir mit unglaublichen 5
Flaschen durch den Abend - eine Menge, die auf dem Weg nach Lana in
Pirk schon fast vernichtet ist!
Der DJ legte alsbald los
und die Tanzfläche füllte sich sofort, denn aufgrund des reiferen Alters
der meisten Gäste musste sich niemand Mut antrinken um das Parkett zu
betreten. Das war wahrscheinlich erst der Fall, als unser Traumtanzpaar
erstmals sein Können zeigte und die Massen mit aufwändiger und
abwechslungsreicher Choreographie begeisterte. Ruckzuck schlug die Uhr
auch schon Mitternacht und wir fanden uns auf der Strandpromenade beim
Feuerwerk wieder um das neue Jahrzehnt zu begrüßen. Das frische Lüftchen
und die immer blauer werdenden Lippen trieben uns allerdings relativ
zügig zurück in die Anlage, wo wir weiter feierten bis wir buchstäblich
hinausgekehrt wurden.
Nicht ganz ausgeschlafen
fanden wir uns am Neujahrstag zum ausgiebigen Brunch zusammen.
Anschließend spazierten wir in den Nachbarort Zinnowitz, wo uns der
Zugang zur Seebrücke leider von ein paar breitbeinig in Pose stehenden
Wichtigtuern verwehrt wurde, die es sichtlich genossen auch einmal
"Nein!" zu einer Frau sagen zu können statt selbst immer einen Korb zu
bekommen. An diesem Abend sollte auf der Brücke nämlich ein Feuerwerk
gezündet werden, zu dessen Vorbereitung es scheinbar notwendig war
willkürlich Leute abzuweisen, während andere passieren durften und noch
stundenlang über die Brücke schlenderten. Wir verstanden es als
Kompliment und wandten uns den exquisiten Heißgetränken auf dem
alljährlichen Wintermarkt zu. Auf dem Rückweg am Wasser durfte sich dann
auch unser tierischer Begleiter Lexus so richtig austoben und ein paar
Neujahrsgrüße an andere Hunde loswerden. Nachdem sich allerdings
herausstellte, dass er wiederholt verschiedene Bekleidungsstücke und
Accessoires seiner Besitzer zerstört hatte, war der Abend für ihn
gelaufen.
Unser letzter Urlaubstag
führte uns erneut nach Zinnowitz, wo wir die Bernsteintherme besuchten
und uns ein wenig Wellness für Körper und Seele gönnten. Ursprünglich
war ein Anbaden in der Ostsee geplant, doch da der Strand am Vorabend
kilometerweit mit Feuerwerkskörpern und Flaschen zugemüllt wurde, fiel
dieser Programmpunkt zur Traurigkeit aller leider aus. Ermüdet durch
Solebad und Sauna und im Hinblick auf die bevorstehende Abreise fiel die
abendliche Zusammenkunft recht kurz aus. Am darauffolgenden Vormittag
traf uns endgültig der Stech mit dem scharfen Schwert des Abschieds und
es galt die gesunde Meeresluft mit den Autobahnabgasen zu tauschen. ...
Schön war's in Trassenheide - wir kommen wieder! (c) mandy
Die Insulaner waren: Anne, Marcus, Diana, Saskia, Lars, Jonas, Jasper,
Lexus und Mandy |