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"Wiedersehen macht Freude", heißt es ja bekanntlich. ... Und in
diesem Jahr war es irgendwie ein ganz besonderes Wiedersehen! Ja,
die "Pfingst-Familie" wächst enger zusammen. Jeder kennt jeden mit
Namen, jeder hält gern mit jedem einen Pfingst-Plausch. Und so hatte
die 22. Auflage des Neukircher Pfingst-Turniers - trotz der
geringen Teilnehmerzahl - ihren ganz eigenen Charme.
Zum "Pfingst-Opening" am Freitag wurde extra Stargast Thomas Müller,
der leider seien Ausweis vergessen hatte, per Learjet eingeflogen.
Müller, der nach einem gepflegten Doppelpass die Gruppenauslosung
durchführte, ließ anschließend sogar sein handsigniertes Sporthemd
zur samstäglichen Versteigerung da.
Bei der Auslosung waren in diesem Jahr handwerkliches Geschick,
Kraft und zugleich ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt. Beim
Radwechsel auf Zeit müssen vor allem die Mädels von Schwarz-Weiß
Dresden erwähnt werden. Von ihren männlichen Mitspielern bei der
Auslosung im Stich gelassen, führten sie reine Männerteams
stellenweise vor und ließen zum Beispiel die 1/3-Kiba-Trinker über
eine Minute hinter sich. Naja, was soll bei Kirsch-Banane-Saft als
Aufputschmittel auch anderes rauskommen? ;-) ...
Wie´s ganz allein geht, zeigte uns Marco aus Holland, der mit
Holzschuhen bewaffnet tadellos den Radwechsel vollzog, das runde
Gummi-Objekt auch noch durch die Neukircher Dunkelheit rollen musste
und trotzdem mit eine Zeit famos im Mittelfeld landete. Burkhart
ließ sich in diesem Jahr übrigens bei der Auslosung vertreten. ;-)
Zum Samstagmorgen richteten sich die teils noch verschlafenen Blicke
dann auf´s Demitz-Thumitzer Hallenparkett: In der "Todes-Gruppe C"
mit den Frauenblockern und den Remedies hatte die Notpils-Combo um
Frontmann Onkel Bachus ganz schwere Brocken zu knacken. Doch die
Bestform konnte nicht nur am Tresen abgerufen werden, sondern auch
in den entscheidenden Vorrunden-Partien, sodass sich die Freiberger
für´s Viertelfinale qualifizieren konnten. Dort war dann allerdings
"Schicht im Schacht". Bachus und Co. unterlagen gegen einen
historisch gut aufspielenden Sachsensexer. Seit 2000 (!) gelang es
erstmals wieder einem Neukircher Team ins Pfingst-Halbfinale
vorzustoßen. Da war dann allerdings gegen den späteren
Turnierchampion "Das geht so nicht" vom MSV Bautzen Endstation.
Die Erwartungen aus dem Vorjahr konnten auch die Remedies nur an der
Theke erfüllen bzw. übertreffen. Beim Sport reichte es leider nur zu
Platz sieben. Daumen hoch hingegen für die Platzierten aus Dresden
und Crostau. Während es für die Frauenblocker von fünf auf zwei
ging, macht das Bodenpersonal jedes Jahr einen Platz gut (3.). Winkt
da bei der 23. Auflage etwa das Finale?
Erwähnung finden soll natürlich auch das Team, dass in diesem Jahr
die "rote Laterne" in die Höhe stemmen durfte. "Schlickedischluck"
machte bereits am Freitagabend seinem Namen alle Ehre, blieb am
Sonntag sogar noch auf eine Runde "Kartl´n" in der Oberlausitz und
beschallte anschließend den Neukircher Ost-Bahnhof. Da gerät doch
das durchwachsene Abschneiden von Demitz-Thumitz zur Nebensache -
zurecht!
Samstagabend ließ der nächste Höhepunkt nicht lange auf sich warten:
Noch vor der Siegerehrung gaben die in Learjet II angereisten "Gipsy
Kings" eine Auswahl ihrer größten Songs zum Besten. Unter tosendem
Beifall wurden sie zu einer schmerzvollen Zugabe "gezwungen". An
dieser Stelle gebührt den beiden Künstlern, die in den sieben
Minuten jeweils mindestens zwei Liter Flüssigkeit verloren, großer
Dank! Applaus von den Neukircher Volleyballern gab´s anschließend
auch für Bachus und Sten. Jene beiden "Pfingst-Urgesteine" ließen
aus Dank an "22 Jahre Pfingst-Volleyball am Valtenberg" einen
Keramik-Pott herstellen und überreichten ihn im Anschluss an die
Siegerehrung an uns Gastgeber. Auch dafür Dankeschön! Das werden wir
nie vergessen!
Vergessen werden die Gästeteams hoffentlich auch unsere 22.
Turnierauflage nicht. Jedenfalls war dies unser Ziel und wird es
auch im nächsten Jahr wieder sein! Dann vom 25. bis 27. Mai 2012.
Seid ihr dabei? |